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Blutegeltherapie

Die Verwendung von medizinischen Blutegeln (hirudo medicinalis) ist eine jahrhundertalte Therapieform, die dank der positiven Ergebnisse in der modernen Medizin, insbesondere in der rekonstruktiven Chirurgie, wiederentdeckt wurde. Das Wort ,Egel' stammt aus dem griechischen und wurde von dem Wort ,echis' abgeleitet, was ,kleine Schlange' bedeutet.

Blutegel

Die Indikation

Wegen der entzündungshemmenden, krampfstillenden und schmerzlindernden Wirkung findet die Blutegeltherapie besonders bei Störungen im Bewegungsapparat ihre Anwendung. Hierzu gehören akute sowie chronische Erkrankungen:

Bei Pferden sind folgende Beispiele zu nennen: Akute sowie chronische Hufrehe, Hufrollenentzündung (Podotrochlose), Schale, Gelenkgalle, Genickfistel.

Bei Hunden z.B.: Hüftgelenksdysplasie, Bandscheibenvorfall (Diskopathie).

Anwendung:

Die Tiere werden auf die zu behandelnde Stelle angesetzt und beisen sich dort fest. Dadurch wird ein Wirkstoffcocktail in den Blukreislauf injiziert der unter anderem entzündungshemmend und schmerzstillend wirkt. Der Saugvorgang kann ca 30 - 60 min dauern, dabei ist der Blutegel in der Lage das 6 - 10 fache seines Volumens aufzunehmen.

Der gefüllte Egel fällt dann von selbst ab. Danach beginnt das Nachbluten der Wunde, der besagte sanfte Aderlass. Da es sich bei dem Vorgang um die Reinigung der Wunde handelt, sollte eine Behandlung mit blutstillenden Mitteln möglichst vermieden werden.



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